denn sie wußten, was sie taten - 13 Frauen in inszenierter Fotografie U.W.A.G.A. - Inszenierte Fotografie
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Christine de Pisan

1365 - 1430

Morgana
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"Ganz allein bin ich und ganz allein will ich auch sein,
Ganz allein ließ mich mein süßer Freund zurück,
allein bin ich, ohne Gefährten, ohne Gebieter,
Ganz allein bin ich von Schmerz und Kummer"

Christine de Pisan wuchs als Tochter eines Gelehrten am französischen Hof Karls V. auf. Dort erhielt sie eine fundierte Ausbildung in den unterschiedlichsten Disziplinen, wie Philosophie, Physik, Geschichte und Latein.
Unter dem Einfluß familiärer Schicksalsschläge (Tod des Vaters und Mannes) verfiel Christine nicht in Depressionen, sondern wagte den alle Konventionen sprengenden Schritt in die berufliche Unabhängigkeit. Sie eröffnete eine Schreibstube und bekleidete nach heutigen Gesichtspunkten die Position einer Verlagsleiterin; gleichzeitig begann sie selbst zu schreiben und verstand es schon bald, einen Kreis bedeutender adliger Gönner für sich zu gewinnen.
Zwischen 1395 und 1429 entstand ein umfangreiches Werk, das Lyrik, Geschichtsschreibung, Frauenfragen und politische Traktate umfaßte. Ihren Ruhm begründete sie allerdings durch ihre Streitschrift zum Rosenroman von Jean de Meun, einem "Bestseller", der sich auffällig frauenfeindlich gab. In der anschließenden literarischen Kontroverse mit den unterschiedlichsten Befürwortern des Rosenromans obsiegte Christine durch Intelligenz und bestechend einfache Argumentation. Ihre Kritik entfachte eine feurige Diskussion in Frankreich und ihr gesteigerter Bekanntheitsgrad war das eigentliche Sprungbrett für ihre literarische Karriere.
Neben ihrer schriftstellerischen Begabung widmete sie sich ebenfalls der Ausstattung und Verschönerung ihrer Bücher. Ein hervorragendes Beispiel für ihr Können ist das 1405 erschienene Buch "Das Buch von der Stadt der Frauen", in dem sie noch einmal konkret und wegweisend auf die Benachteiligung ihrer Geschlechtsgenossinnen eingeht.
Christine de Pisan verstarb zurückgezogen in klösterlicher Abgeschiedenheit.

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